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Das NEUE Buddenbrookhaus

Das Buddenbrookhaus soll baulich um sein Nachbargrundstück, in zweijähriger Bauzeit, erweitert werden und eine völlig neue Dauerausstellung erhalten. Die drei Lübecker Architekten, Jörn Simonsen, Inga Mueler-Hagen und Lothar Többen, haben den europaweiten Wettbewerb gewonnen. Der Siegerentwurf geht besonders sensibel mit dendenkmalgeschützten Fassaden im Bestand um. Die berühmte Barockfassade des Buddenbrookhauses stellt mit dem gotischen Giebel der Mengstraße 6, eine gelungene bauliche Verbindung her. Nur die historischen Fassaden und einige Brandmauern wie auch die historischen Keller bleiben bestehen. Der Rest wird abgerissen und neu errichtet. Das geplante Gebäudevolumen steht in einem angemessenen Verhältnis zu den Fassaden.

Ein Treppenhaus verbindet die beiden Häuser in der Mengstraße die zu einem Literaturmuseum zusammenwachsen. Damit verdoppelt sich die Fläche für die Ausstellung. Die historische Kaufmannsdiele entspricht in ihrerAusgestaltung in besonderem Maße den Anforderungen der Ausstellung. Zudem wird ein schlüssiger Rundgang ermöglicht, der in überzeugender Weise die wesentlichen kuratorischen und funktionalen Vorgaben erfüllt.“

Auch Kultursenatorin Kathrin Weiher überzeugte an dem Entwurf, insbesondere die Rückkehr zu dem einstigen historischen Raumeindruck in der Diele des neuen Buddenbrookhauses. So werde ein Gefühl für das Lübeck des späten 19.Jahrhunderts und die Welt der Buddenbrooks geschaffen.

Die rückwärtige Fassade der beiden Gebäude wird völlig neu gestalltet und die Durchfahrt zum Parkhaus verändert. Ende 2019 wird mit den Baumaßnahmen begonnen, die voraussichtlich Ende 2021 fertiggestellt werden. Bis dahin wird die derzeitige Ausstellung in anderen Räumen gezeigt. Wo ist noch offen.

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