Rund um St. Jakobi und dem Heiligen-Geist-Hospital

St. Jakobikirche

Die Kirche der Seefahrer, Bootsleute und Fischer, die überwiegend im Norden der Stadt lebten. Die heutige Kirche entstand um das Jahr 1300 und ersetzte die romanische Hallenkirche an gleicher Stelle, nach dem Großbrand 1276. Sie ist auch Gedenkstädte der Seeleute und wurde 2007 zur Nationalen Gedenkstätte für die zivile Seefahrt erklärt. St. Jakobi beherbergt eines der Rettungsboote der 1957 gesunkenen Viermastbark Pamir, deren Schwesterschiff die „Passat“ als Museumschiff in Travemünde vor Anker liegt. St. Jakobi wird aber auch als die Kirche der Orgeln genannt. Hier befinden sich, mit ihrer erhaltenen Substanz, die beiden berühmten Instrumente, die Stilelemente der Gotik, der Renaissance und des Barock, enthalten. Gegenüber der Kirche am Pfarrhaus, von der Königstraße aus gesehen, befindet sich die historische Spendenbox um 1835. Auch wenn sie heute vergessen scheint und von den meisten nicht wahrgenommen wird, so kommt doch jeder eingeworfene Taler der Jakobikirche zu Gute. Wie beim Glücksbrunnen, fühlt es sich gut an etwas eingeworfen zu haben.

Rund um St. Jakobi

Gegenüber der Kirche, Ecke Breite Straße / Engelsgrube, befindet sich die Schiffergesellschaft und über die Engelsgrube ist der Weg nicht weit zur Untertrave, mit dem Museumshafen, der historischen Drehbrücke und den alten Lagerschuppen. Den Bereich der Untertrave, mit den Gängen, finden Sie unter „Rund um das Burgtor“.

Die Engelsgrube
Museumshafen
Drehbrücke erbaut 1892
Blick von den Mediadocks

Wir gehen allerdings in die andere Richtung, über den Kohberg und werfen einen Blick nicht nur auf, sondern auch in das „Heiligen-Geist-Hospital“, das eines der ältesten bestehenden Sozialeinrichtungen der Welt ist. Anfänglich wurde es als Hospital, später dann als Altenheim genutzt. Die kleinen Wohnräume, als Kabäusterchen benannt, sind noch heute erhalten, aber auch die Kirchenhalle, die 1977 restauriert wurde, ist sehenswert.

Von hier führt unser Weg weiter über die Königstraße, Richtung Behnhaus und dem Drägerhaus. In den beiden Stadtpalais befinden sich das Museum, Lübecks Galerie des 19. Jahrhunderts und der klassischen Moderne. 20 Meter weiter kommen wir zum „Willy Brandt Haus“. Hier erleben Sie die Zeitgeschichte Willy Brandts. Nehmen Sie sich die Zeit für einen Besuch.

Von der Königstraße biegen wir dann nach links, vorbei an der Katharinenkirche (siehe rechte Spalte) in die Glockengießerstraße. Dort finden wir nicht nur das Günter Grass-Haus, mit der Sammlungsausstellung des Künstler und Schriftsteller, sondern auch den Füchtings Hof, den Glandorps Gang und den Glandorps Hof. Nach einem kurzen Blick in den Bäcker-Gang geht es weiter.

Jetzt biegen wir rechts nach Tünkenhagen ab, werfen einen Blick in die Hundestraße und weiter geht es in den Rosengarten zum Rosengang, dann durch den Rosengarten bis zur Dr.-Julius-Leber-Straße, in der wir den Hasenhof finden. Jetzt das letzte Stück der Dr.-Julius-Leber-Straße, zurück zur Königstraße, der Breite Straße und dem Rathaus.

Jetzt starten wir vom Rathaus Richtung "Dom zu Lübeck" oder Richtung "St. Aegidien"

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