Rund um St. Marien

St. Marien

Die Marienkirche, erbaut 1250 bis 1350, besitzt das höchste, gemauerte Backstein-Kirchenschiff der Welt und wurde auf dem höchsten Punkt der Lübecker- Altstadt erbaut. Die beiden Türme sind mit ihren 125 Metern von weitem sichtbar und auch das Mittelschiff, mit 40 Metern Höhe, überragt die Häuser der Altstadt.

Gewölbeführung

Wenn Sie einmal eine andere Führung erleben möchten, dann sollten Sie sich der Turm- und Gewölbeführung anschließen. Diese führt Sie in die Türme zum Glockenspiel und zu den Gewölbekappen, die Sie von oben betrachten, bis zum Dachreiter, von dem Sie bis nach Travemünde und Mecklenburg blicken können. (Dauer 2 Std.)

Aber auch von der Aussichtsplattform des Turms von St. Petri haben Sie einen wunderbaren Blick über Lübeck bis hin zur Ostsee.

Rund um die Marienkirche

Rund um die Marienkirche wurden im zweiten Weltkrieg, in der verheerenden Bombennacht am 29.März 1942, fast alle Gebäude, vor allem das älteste Kaufmannsviertels der Altstadt, dem Gründerviertel, aber auch die beiden Turmhelme der Marienkirche, zerstört. Das Gründerviertel zog sich, beginnend von der Braunstraße, bis zur Mengstraße und von der Breite Straße bis zur „An der Untertrave“ hin. (Die Braunstraße ist die älteste Kaufmannstraße Lübecks). Somit ist hier wenig Sehenswertes, bis auf das Rathaus und in der oberen Mengstraße gegenüber der Kirche, das Haus der Buddenbrooks, erhalten geblieben. In der unteren Mengstraße finden sich noch historische Gebäude, wie das Schabbelhaus und auch in der Braunstraße konnten einige Fassaden, wie vom „Altstadt Bierhaus“, gerettet werden.

Gründerviertel: Das älteste liegt unten.

(c) Varussschlacht im Osnabrücker Land GmbH Museum
(c) Varussschlacht im Osnabrücker Land GmbH Museum

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges begann auf dem verbleibenden Schutt, der Wiederaufbau im Stil der Fünfziger Jahre, wobei große Flächen einfach mit einem Teerbelag versehen und als Parkplatz genutzt wurden. 2007 begann Lübeck mit den Ausgrabungen zwischen der Braun- der Fischstraße- und der Alfstraße. Im April 2013 wurde dann auch der Nachkriegsbau der Hanse-Schule abgerissen. Archäologen begannen danach über Jahre mit den Ausgrabungen, bei denen viele Funde, wie zum Beispiel der älteste Holzkeller aus den Jahren um 1166, von der Geschichte Lübecks erzählen. Um an diese zu gelangen, musste teilweise eine bis zu vier Meter dicke Erdschicht abgetragen werden. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.gruendungsviertel.de/archaeologie.html

Das Satellitenbild (Quelle: Google Maps) zeigt den Umfang der Ausgrabungen. Wie zu erkennen ist, wird das Gründerviertel neu aufgebaut und dem Altstadtbild wieder angepasst.

Weiter geht es zur Petrikirche und in den Kolk oder über die Breite Straße zur Jakobikirche, mit dem Blick in die Königstraße und Glockengießerstraße

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