Rund um St. Aegidien und dem St. Annen- Museum

Die Aegidienkirche.

Die Aegidienkirche gehört zu den fünf Kirchen, welche die sieben Türme bilden, ist aber die kleinste von allen und liegt auch etwas abseits. Ursprünglich wohl um 1175 als Holzkirche erbaut und später als Steinkirche in den verschiedensten Epochen neugestaltet und erweitert. So findet man neben der Backsteingotik auch romanische Spuren, die sich im Turmbereich befinden. In unmittelbarer Nähe befand sich auch das St. Annen-Kloster, gegründet um 1177 durch Heinrich des Löwen, welches heute das St. Annen-Museum beherbergt. Die Aegidienkirche bildete das Zentrum des damaligen Handwerkerviertels und deren Zünfte. Das Aegidienviertel ist heute, mit seinen über viertausend Anwohnern, Lübecks größtes Innenstadtviertel.

Vom Rathaus oder dem Dom zu St. Aegidien

  • Vom Rathaus
  • Vom Dom

Vom Rathaus zur Aegidienkirche

Vom Rathaus in die Sandstraße zum Klingenberg und dann links in die Aegidienstraße. Hier ist der Turm der Kirche, eingebettet von den Häusern des Aegidienviertels, schon zu sehen.

Vom Dom zur Aegidienkirche

Vom Haupteingang geht es rechts zum Domkirchhof, dann links in die Musterbahn, bis zur Mühlenstraße. Nach dem Überqueren geht es „An der Mauer“ weiter, bis links zur Düvekenstraße. Von hier rechts in die St.- Annen-Straße, vorbei am St. Annen-Museum, bis zur Aegidienkirche.

Aegidienhof

Zwischen der Aegidienkirche und dem Krähenteich, befindet sich der Aegidienhof, der mit seinen kleineren und größeren Ziegelhäuser 700 Jahre Lübecker Stadtgeschichte und deren Städtebau repräsentiert. Der Aegidienhof ist seit Jahrhunderten von gemeinschaftlicher und sozialer Nutzung geprägt und wurde um das 1400. Jahrhundert als Armenhaus und ab 1530 als Altenstift, genutzt. Heute ist der Aegidienhof Wohn- und Arbeitsbereich.

Etwas weiter, in der St. Annen-Straße, Richtung Mühlenstraße, befindet sich das St. Annen- Museum, welches zu den schönsten Museen Deutschlands gehört. Das Museum präsentiert die Welt des Mittelalters in Lübeck vom 13. bis zur ersten Hälfte des 16.Jahrhunderts. Nehmen Sie sich die Zeit für einen Besuch. (St. Annen- Museum).

Durch die Düvekenstraße geht es links zu „An der Mauer“, in der noch Teile der alten Stadtmauer zu finden sind. Hier ist auch die Alte Spinnerei des St. Annenklosters, das lange weiße Gebäude, zu sehen. (Wer weiter zum Dom möchte biegt nach rechts „An der Mauer ein Richtung Mühlenstraße. Von hier geht’s es weiter, siehe „Rund um den Dom“.) Wir gehen jetzt Richtung Krähenstraße und werfen dabei einen Blick in die Weberstraße und danach in die Stavenstraße. Weiter geht es danach „An der Mauer“ bis zur Hüxstraße und von hier zurück zum Rathaus

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