Rund um den Dom zu Lübeck

Dom zu Lübeck

Der Grundstein wurde im Jahr 1173 durch „Heinrich der Löwe“ als Kathedrale für das Lübecker Bistum, gelegt. 1266 bis 1335, wurde der vorher romanische Dom, zur gotischen Hallenkirche umgebaut. Im 14. Jahrhundert erfolgte die Erweiterung des Mittelschiffes. 1942, bei dem Luftangriff auf Lübeck, stürzte durch die benachbarten Bombeneinschläge das östliche Gewölbe, wie auch die Turmhelme, am Palmsonntag, ein. Der Wiederaufbau konnte erst sehr spät begonnen werden, da der Wiederaufbau der Marienkirchen Priorität hatte. 1970 wurde der Dom so eingerichtet, wie er heute zu sehen ist. Die endgültige Fertigstellung erfolgte 1982. Die Ausstellung im Norderturm, zeigt eine Präsentation in Bildern und Text, über das Ausmaß der Zerstörung des Domes zu Lübeck. (Quelle: Auszüge Dom zu Lübeck)

Paradies, Vorbau des Lübecker Doms

Im Paradies, gab es für die Armen Speisen, Verfolgte fanden Zuflucht und Verstorbene wurden aufgebahrt.

Vom Rathaus zum Dom

Viele Wege führen zum Dom. Der kürzeste ist über die Sandstraße (rot), dem Klingenberg zum Pferdemarkt und Parade. Vorbei am Palais Rantzau und der katholischen Herz-Jesu-Kirche, zum Domkirchhof und dem Zeughaus zum Dom. Die sehenswerteste Route ist von der Petrikirche
(Rund um St. Petri durch die Gruben und Gänge), oder vom Klingenberg weiter über die Mühlenstraße (blau), bis zum Mühlenteich. Rechts in die Wallstraße entlang am Mühlenteich bis zur „Alten Mühle“, mit dem Blick auf den Dom. Entlang dem Mühlendamm, rechts in die Musterbahn, vorbei am Museum für Natur und Umwelt, in den Domkirchhof und dann um das Kirchenschiff, vorbei am Paradies, zum Haupteingang.

Rund um den Dom zu Lübeck

Wir starten am Dom in Richtung „An der Obertrave“. Zum Markt: Route 1
Sollten Sie der Route umgekehrt bereits von St. Petri zum Dom gefolgt sein, dann bietet sich alternativ der Weg zu „St. Aegidien“, Route 2, an.

Route 1: Durch die Gruben und Gänge

Vom Dom gehen wir, am Zeughaus vorbei und rechts in den Mühlendamm, links in den „Kleinen Bauhof“ zur Effengrube. Dort geht es rechts in den Grützmacher Hof und über Kruses Hof in die Hartengrube. Hier schauen wir in den Schwans-Hof, um dann von der Hartengrube rechts in die Lichte Querstraße einzubiegen.

Hier werfen wir einen Blick in den Pangenen Gang und biegen dann rechts in die Dankwartsgrube bis zu Nagelschmieds Gang.

(Vom Mittelalter bis in die 1930er Jahre galt die Dankwartsgrube mit den lange Zeit hier ansässigen lärmintensiven Schmiedewerkstätten und besonders die hier gelegenen, selbst für Lübecker Verhältnisse extrem engen, verschachtelten, düsteren und ungesunden Gänge, als Wohngebiet der ärmsten Unterschicht. Quelle Wikipedia)

Dann gehen wir Richtung Obertrave und schauen in den Thorweg, bevor wir rechts in „An der Obertrave“ einbiegen. Vorbei an dem als Altstadthaus getarnten Bunker, in dem sich „Im Reinfeld“ versteckt, schauen Sie rein. Der Weg führt uns jetzt in die Marlesgrube zum Durchgang Nr.56, den wir bis zur Depenau durchgehen. Dies ist übrigens Lübecks schmalster Durchgang.

Jetzt geht es zurück “An der Obertrave“, entlang der Musikhochschule, bis zur „Großen Petersgrube“, in der wir rechts einbiegen und bis links zum Kolk gehen. Durch den Kolk, dessen historische Bebauung zum größten Teil erhalten geblieben ist. Nach dem Blick in die „Kleine Petersgrube und auf die historischen Gebäude des Figuren- Museums und Theater, steuern wir auf die Holstenstraße zu. Hier geht es links zum Holstentor und rechts zur Petrikirche und zum Markt.

Route 2: In 10 Minuten zur "Aegidienkirche"

Vom Haupteingang geht es rechts zum Domkirchhof, dann links in die Musterbahn bis zur Mühlenstraße. Nach dem Überqueren geht es „An der Mauer“ weiter, bis links zur Düvekenstraße. Von hier rechts in die St.- Annen-Straße, vorbei am St. Annen-Museum, bis zur Aegidienkirche. Hier geht es zu „Rund um St. Aegidien“.

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