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Lübecks Gruben, Gänge und Höfe

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In Lübeck gibt es immer noch über 90 Gänge, Höfe und einige Torwege. Dies ist ein Überbleibsel des mittelalterlichen Städtebaus. Als es innerhalb der Stadtmauern zu eng wurde, fand man in der Bebauung der Hinterhöfe die Lösung, mit der Schaffung von Gängen und Torwegen. Um möglichst viele Räumlichkeiten zu schaffen, wurden die Häuser klein und eng zusammengebaut. So entstanden auch die sogenannten Buden, wie sie zur damaligen Zeit genannt wurden.

Die sehenswertesten und gut erhaltenen Gänge, Torwege und Höfe, habe ich hier aufgeführt. Diese sind auch alle in den Rundgängen eingebunden.

Bitte beachten Sie bei Ihren Besuchen die Privatsphäre der Anlieger.

Die "Buden"

Die sogenannten Buden hatten gerade einmal eine Grundfläche, für Flur, Küche und Wohnzimmer von 15 bis 18 Quadratmeter. Geschlafen wurde unter dem Dach, das in der Regel nicht isoliert war und auch keine Heizung enthielt. Heute sind viele Häuser saniert und durch Zusammenlegung von den Ganghäusern die Räumlichkeiten dem heutigen Standard angepasst. Trotzdem ist das Flair des Mittelalters erhalten geblieben. Nicht alle der Gänge und Höfe in Lübeck sind frei zugänglich, manche sind in den Nachtstunden mit einem Tor oder einer Tür verschlossen.

1) An der Obertrave

Effengrube   Grützmacher Hof  
Mit Blick Richtung Kleiner Bauhof Effengrube 14 (Verbindung zu Kruseshof in der Hartengrube)

2) Hartengrube

Schwans Hof   Kruses Hof  
Hartengrube Nr. 18 (ältester Wohngang Lübecks, errichtet 1296 von Johannes von Swane) Hartengrube 13 (Verbindung zu Grützmacher Hof)

3) Dankwartsgrube

Nagelschmieds-Gang   Thorweg  
Dankwartsgrube Nr. 31 Dankwartsgrube Nr. 70

4) Marlesgrube

Durchgang 56 zur Depenau   Depenau Durchgang  
Marlesgrube 56 Depenau 45

5) An der Untertrave

Dunkelgrüner Gang   Hellgrüner Gang  
An der Untertrave Nr. 19 (Siehe "Rund um das Burgtor") An der Untertrave Nr. 26
Zwischen Engelswisch und Untertrave gelegen und von beiden Seiten zugänglich, eröffnet sich eine vergessene Welt, die einen Hauch des alten Lübeck vermittelt: Schmale Gänge, kleine Buden und Hofähnliche Flächen mit versteckten Ausgängen. Die Geschichte dieses Viertels geht zurück bis ins Jahr 1357, die erste Bebauung wurde um 1587 unternommen.(Quelle: Hansestadt Lübeck > Stadtleben)

6) Engelswisch

Petersilienstraße Höppners Gang Thorweg  
Petersilienstraße 10 (verbindet die Engelswisch mit der Straße An der Untertrave) Engelswisch Nr. 33

6a) Kleine Burgstraße

Durchgang von der Engelswisch durch den Thorweg zur Kleinen Burgstraße  
   

7) Engelsgrube

Bäcker Gang   Garbereiter Gang  
Engelsgrube 43 Verbindung zu Lündgreens Gang Engelsgrube 77

8) Fischergrube

Kettner`s Gang   Lündgreens Gang Fischergrube 38
Fischergrube 26 (Erstmals erwähnt um 1480)
Der Lüngreens Gang ist einer der wenigen Gänge, dessen restliche doppelstöckige Traufenhäuser aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts unter Denkmalschutz stehen. Ein idylisches Abenteuer für den Besucher. (Verbindung zum Bäcker Gang in der Engelsgrube)

9) Glockengießerstraße

Füchtingshof      
Glockengießerstraße 25
Der Füchtingshof ist einer der herausragenden Gänge und Höfe in der Lübecker Altstadt. Der Stifter Johann Füchting (1571 – 1637), Lübecker Kaufmann und Ratsherr, bestimmte in seinem Testament unter anderem die Errichtung einer Stiftung „den Armen zum Nutzen und Besten“. Der Füchtingshof gehört zum Lübecker Weltkulturerbe und wurde 1640 fertiggestellt.
Glandorps Hof      
Glockengießerstraße 39-53
Der älteste unter den großen repräsentativen Stiftungshöfen ist der Glandorps Hof in der Glockengießerstraße 39 bis 53. Er wurde im späten Mittelalter vom Lübecker Kaufmann und Ratsherrn Johann Glandorp (1558-1612) gestiftet.
Schwolls Thorweg   Schmützs Gang  
Glockengießerstraße 52 Glockengießerstraße 83

10) Rosengarten und Dr.-Julius-Leber-Straße

Rosen Gang   Haasenhof Dr.-Julius-Leber-Str. 37/39
Rosengarten 8

11) u. 12) Hüxstraße und Wahmstraße

Pelzers Gang Hüxstraße 68   Höveln Gang (geschlossen) Wahmstraße 75
 
Der Wohngang in der Wahmstraße 73-77 wurde 1483 durch den Grundstückseigentümer, den Ratsherren Tidemann Evinghusen, zum Wohngang für arme oder alte Mitmenschen bestimmt. 1570 übernahm der Bürgermeister Gotthard von Höveln den später nach ihm benannten Gang. Nach einer grundlegenden Sanierung im Jahre 1972 wurden unter Erhalt der historischen Form zehn moderne Altenwohnungen eingerichtet. (Quelle: Hansestadt Lübeck > Stadtleben)

13) u. 14) Schlumacherstraße und St. Annen-Straße

Dorners Hof   Aegidienhof St.-Annen-Straße 5
Schlumacherstraße 15-23 ältester Stiftshof Lübecks

15) Aegidienstraße zur Wahmstraße

Durchgang   Innenhof  
Aegidienstraße zur Wahmstraße

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