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Die Wakenitz von Lübeck nach Rothenhusen.

Wird auch Amazonas des Nordens genannt

Die Wakenitz: Ein Eldorado für Naturfreunde und Paddler.

Als natürlicher Abfluss des Ratzeburger Sees, schlängelt sich die Wakenitz, beginnend bei Rothenhusen, knapp 15 Kilometer durch Schleswig- Holstein bis nach Lübeck und von hier über den Dücker in den Krähenteich. Dies war aber nicht immer so. Vor dem Bau des Elbe-Lübeck-Kanals floss die Wakenitz, als Nebenfluss, direkt in die Trave. Mit dem Bau des Elbe-Lübeck-Kanals wurde die Wakenitz durch einen Damm, den heutigen Falkendamm, von der Trave getrennt und über den erwähnten Dücker in den Krähen-und Mühlenteich und von hier über die alte Mühle in die Trave, abgeleitet. Über weite Strecken verläuft das rechte Ufer, in nordwestlicher Richtung, entlang der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern und war damit, zu DDR Zeiten, die innerdeutsche Grenze. Da zu dieser Zeit die Grenzgebiete der DDR weder bewohnt noch betreten werden durften, konnte sich an dem Ufer die Fauna und Flora ungestört entwickeln. Auch die Tierwelt, wie Reptilien, Amphibien, die Fischfaune und Vogelwelt konnten sich ungestört entfalten. Heute ist das Gebiet unter Naturschutz und damit weiterhin erhalten. (Das Grüne Band Deutschlands) Wegen seiner Urwüchsigkeit wird die Wakenitz auch Amazonas des Nordens genannt.

Von Lübeck nach Rothenhusen.

Entdecken lässt sich die Wakenitz, auf der westlichen Seite, zu Fuß oder mit dem Fahrrad entlang des Drägerweg, der von Lübeck bis Rothenhusen führt. Allerdings verläuft dieser nicht immer direkt an der Wakenitz entlang. Schöner ist es natürlich, die Fauna und Flora vom Wasser aus zu betrachten. Dies ist mit einem Ausflugsschiff von Lübeck bis Rothenhusen möglich. Wer von hier weiter nach Ratzeburg möchte, muss allerdings auf ein anders Ausflugsschiff umsteigen.

Mit dem Kanu, Paddelboot oder Stehboard unterwegs auf dem Amazonas des Nordens.

Noch schöner ist es, mit dem Kanu, Paddelboot oder Stehboard die Wakenitz zu erkunden, denn damit lässt es sich dicht am Ufer entlangfahren und auch die kleinen Abzweiger und Tümpel lassen sich so entdecken, in denen sich die Tierwelt gut beobachten lässt. Hier tummeln sich Vögel, wie der Rotmilan, die Sumpfohreule, der Wachtelkönig, Eisvogel, Schwarzspecht, Heidelerche, Neuntöter und Sperbergrasmücke. Auch der Kammmolch, die Knoblauchkröte und der Moorfrosch wurden beobachtet. Nicht nur die Artenvielfallt der Tiere, sondern auch die der Pflanzen ist sehenswert.

Über weite Strecken verläuft das rechte Ufer, in nordwestlicher Richtung, entlang der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern und war damit, zu DDR Zeiten, die innerdeutsche Grenze. Da zu dieser Zeit die Grenzgebiete der DDR weder bewohnt noch betreten werden durften, konnte sich an dem Ufer die Fauna und Flora ungestört entwickeln. (Das Grüne Band Deutschlands)

Rothenhusen.

Ist eine ehemalige Zoll- und Fährstation der Hansestadt Lübeck, die sich auf einer kleinen Insel, am Nordende des Ratzeburger Sees befindet. Im Mittelalter diente die Befestigung der Abwehr von Übergriffen der Herzöge von Sachsen-Lauenburg. Rothenhusen gehört zur Gemeinde Groß Sarau, ist aber, wie auch die Wakenitz, Eigentum der Hansestadt Lübeck.

Die Wakenitz

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