Rund um das Lübecker Burgtor und Burg Bucu

Das Burgtor und Burg Bucu

Das Burgtor ist eines der vier Tore, welches, wie das Holstentor, vom Abriss verschont blieb und bis heute erhalten ist. Ursprung der Bebauung war die Burg Bucu, die um 1140, hoch über der Trave, errichtet wurde. Hiervon sind noch Teile erhalten, wie die lange Halle der Burg, die später in das Kloster integriert wurde. Dieses wurde von den Lübeckern um 1228 für den Dominikanerorden gebaut. Heute ist das Kloster Bestandteil des Europäischen Hansemuseums.

Burg Bucu Brunnen

Gebaut aus massiven Eichenholzbohlen und ca. 10,5 m in die Tiefe reichend, ist der Kastenbrunnen der größte, älteste und tiefste Brunnen, der je bei Ausgrabungen in der Lübecker Altstadt erfasst wurde.

Das Burgtor selbst entstand 1444, durch den Stadtbaumeister Nicolas Peck. An dem Tor schließen sich weitere Gebäude, wie das Zöllnerhaus an, die heute als Arbeitsstätte und Wohnhaus dienen. Ursprünglich bestand die Toranlage aus drei Toren, wovon nur das innere Tor, das heutige Burgtor, erhalten ist. Das Burgtor, wie das Kloster, gehen heute nahtlos in das Hansemuseum über.

  • Burgtor stadteinwärts

Rund um das Burgtor und dem Hansemuseum.

(Dauer ohne Museumsbesichtigung, etwa eine Stunde)

Wer von der Burgtorbrücke auf das Burgtor (Bild 1) zusteuert, sollte gleich einen Blick auf die Hubbrücke (Bild 2) werfen, von der Großen Burgstraße geht es schon vorher durch eines der Tore zur Burgtorbrücke, von der wir unseren Rundgang starten. Bild 3 zeigt den Blick von der Hubbrücke auf die Burg und das Hansemuseum. Der Weg rechts gesehen, von der Brücke Richtung Altstadt, führt an der Burg vorbei, direkt zur Dachterrasse des Museums. Wir gehen aber links um das Burgtor durch den „Ida-Boy-Ed-Garten“ zum unteren Tor und biegen rechts in die Kaiserstraße, die wir zurück zur „Großen Burgstraße“ gehen.

Jetzt geht es links bis zum Kloster (Eingang Hansemuseum) und weiter auf den Klosterhof, vorbei an der Langen Halle bis zur Dachterrasse, um von hier einen Blick auf den Hafen zu werfen.

Eingang Kloster
Klosterhof
Lange Halle
Dachterrasse
Blick auf den Hafen

Ein Besuch des Museums, die Treppe hinab zum Eingang, ist fast Pflicht.

Weiter geht es über den Hof, vorbei am Beichthaus, rechts die „Burgtreppe“ zur „Kleinen Altenfähre“ und hier links zur „Großen Altenfähre“, in die wir nach rechts einbiegen. Nach 50 Metern geht es links in die „Engelswisch“ und dann rechts in die kleine „Petersilienstraße“, die wir bis zur „Untertrave“, mit einem Blick in „Höppners Gang“, durchgehen.

Hier geht es links weiter bis zum „Dunkelgrüner Gang“. Diesen gehen wir, bis wir nach rechts abbiegen, wo sich dann der „Dunkelgrüner und Hellgrüner Gang“ verbinden. Schauen Sie in die verschlungenen Gänge und wenn sie den kleinen Durchgang zur „Engelswisch“ finden. Vorsicht, dieser ist nur 1,50 Meter hoch, gehen sie diesen gebückt, bis zur „Engelswisch“ und dem „Thorweg“. Sollte es nicht gelingen, können Sie auch bis zur „Alsheide“ gehen und von hier zum „Thorweg“.

Nun führt uns unser Weg weiter durch die „Engelswisch“ bis zu „Engelsgrube“. In der „Engelsgrube“ gibt es zwar viele Gänge, aber die meisten sind verschlossen. So, biegen wir nach rechts, über die Straße und blicken in den Garbereiter-Gang. Hier finden Sie die kleinen alten Ganghäuser, früher „die Buden“ genannt.

Die sogenannten „Buden“ hatten gerade einmal eine Grundfläche, für Flur, Küche und Wohnzimmer von 15 bis 18 Quadratmetern. Geschlafen wurde in der Kammer unter dem Dach, das nicht isoliert war und auch keine Heizung enthielt.

Aus dem Garbereiter-Gang kommend, halten wir uns links und gehen durch den „Große Kiesau“ zur „Fischergrube“ links Richtung „Jakobikirche“. Hier finden wir noch „Grüner Gang“, aber vor allem den sehenswerten „Lüngreens Gang“. Diesen gehen Sie bitte bis zum Ende, auch um die Ecken, durch. Sie werden sehen, es lohnt sich. Nun haben wir es fast geschafft. Hoch bis zur Breiten Straße und zur Jakobikirche. Noch Lust? Dann geht es weiter „Rund um St. Jakobi“.

Große u. Kleine Gröpelgrube

Vorher gibt es noch einen Blick, von der „Großen Burgstraße“ in die „Große Gröpelgrube“, wo sich Lübecks ältestes Reihenhaus befindet. Hier finden wir auch das Wappen von David Gloxin und seiner Stiftung von 1659. 1666 wurde David Gloxin in den Lübecker Rat und gleichzeitig zum Bürgermeister gewählt. Nun geht es links in die „Rosenstraße“ und zurück über die „Kleine Gröpelgrube“ zur Burgstraße und dem „Koberg“.

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